Architektur

Mit Architekt DI Oskar Leo Kaufmann wurde einer der profiliertesten Vertreter der jüngsten Gerneration der europaweit anerkannten Vorarlberger Architekturszene für den Neubau gewonnen. Sein monolithischer Baukörper aus Sichtbeton fügt sich selbstbewusst in die Landschaft ein.
Besonderes Augenmerk wurde auf den Präsentations- und Besucherraum im ebenerdigen Foyer mit dem Blick in einen der drei Reifungskeller gelegt. Hier kann die vollautomatisierte Pflege des Käses beobachtet werden: ein Roboter fährt entlang der 55 Meter langen Käsegestelle, hebt jeden Käselaib einzeln von den Fichtenholzbrettern, bürstet ihn mit Salzwasser und legt ihn wieder an den angestammten Platz zurück.

Für das Foyer schuf der Vorarlberger Künstler Edgar Leissing eine Serie großformatiger Farbfotografien, in denen auf poetische Art und Weise das kulturelle und soziale Umfeld der Käse- und Milchproduktion im Bregenzerwald thematisiert wird. Tradition und Zukunft, Handwerk und Technologie, Kunst und Natur, Landschaft und kulinarischer Genuss verbinden sich im Käsekeller zu einem Erlebnis.

""